 |
Tagesgeldkonten Vergleich
Wer Im Internet auf der der Suche nach einem Tagesgeldkonto bei einer
Bank ist, wird schnell fündig, doch bevor man nun ein gut verzinstes Konto
eröffnet, sollte man die Tagesgeldzinsen direkt vergleichen. Da die
Anbieter solcher Konten unterschiedliche Konditionen aufwiesen haben wir
folgende Kriterien erstellt die verglichen werden sollten. |
- Höhe der Verzinsung
- Verfügbarkeit
- online Kontoführung möglich
- Zinszahlung in welchen Abständen
- Kontoführungsgebühr vorhanden
- Höhe der eventuellen Mindesteinlage
- Höhe der Maximaleinlage
 |
Geld anlegen
Auch das
Extra-Konto der ING-DiBa
ist für hohe Kapitalsummen sehr empfehlenswert, da der Zinssatz
für unbegrenzte Anlagesummen gilt. Wer hier 1 Million oder mehr
anlegen möchte, ist bei der Bank bestens bedient, zudem ist das Geld
dort auch sicher geparkt, aufgrund der hohen Einlagensicherung. Der
Zins wird für Neukunden 6 Monate garantiert. Die meisten Geldanleger
entscheiden sich für Testsieger-Konten von Stiftung Warentest.
Testsieger Extra-Konto
|
Übersicht Tagesgeldbanken und aktueller
Tagesgeld Zinsen Vergleich
|
Direktbank |
 |
 |
 |
 |
|
Zinssatz aktuell |
1,40% |
1,50% |
1,60% |
1,50% |
|
Kontoführung |
kostenlos |
gebührenfrei |
gratis |
keine Gebühren |
|
Maximaleinlage |
500.000 € |
50.000 € |
50.000 € |
unbegrenzt |
|
Zinsgutschrift |
31.12. |
1/4 jährlich |
monatlich |
31.12. |
|
Einlagensicherung |
98.000 € |
45 Mio. |
1.012 Mio. |
1,2 Milliarden |
|
Sonstiges |
30 € Bonus |
|
|
Testsieger |
|
Online Banking |
ja |
ja |
ja |
ja |
|
Stiftung Warentest |
Testsieger |
keine |
keine |
Testsieger |
|
Mehr Infos |
Details |
Details |
Details |
Details |
|
Kontoeröffnung |
online |
online |
online |
online |
Wann ist ein Tagesgeld-Konto sinnvoll
Tagesgeldkonten gehören zu den sichersten Anlageformen,
genau wie das Sparbuch, allerdings bieten diese bessere Zinserträge und mehr
Flexibilität. Idealerweise eigenen sich solche Konten für jeden Sparer,
denn die hohen Zinsen werden schon ab dem ersten Euro gutgeschrieben,
außerdem sind diese gebührenfrei. Nach einer Mindestanlagedauer von 30 Tagen
ist das Geld auf einem
Sparkonto täglich in vollem Umfang verfügbar.
Kündigungsfristen gibt es nicht.
Wie Hoch sind die Zinsen
Beim Tagesgeld werden im Schnitt zwischen 2 und 4 Prozent an Zinsen gezahlt.
Hier lohnt sich auf jeden Fall auch der Vergleich zwischen den einzelnen
Anbietern. Das Geld ist für den Sparer jederzeit verfügbar. Der Unterscheid
zum Sparbuch besteht darin, das die Sparkonten keinen festen Zinssatz
bieten. Die Zinsen sind von der wirtschaftlichen Lage abhängig und können
daher schwanken. Die Zinsen auf den Einlagebetrag bei einem
Tagesgeldkonto
unterscheiden sich dennoch je nach Bank zum Teil erheblich.
Referenzkonto
Grundvorrausetzung für ein Zinskonto besteht darin, bereits über ein
Girokonto zu verfügen. Dieses Konto ist dann das Referenzkonto. Die
Sparbeträge werden von diesem
Girokonto auf das Konto zum sparen überwiesen
und umgekehrt. Daueraufträge, Lastschriften und direkte Überweisungen können
von einem
Tagesgeldkonto aus nicht getätigt werden.
Tagesgeldkonto eröffnen
Die Eröffnung eines solchen Kontos ist kostenlos und es existiert keine
Mindesteinzahlungssumme. Auch fallen keine weiteren Gebühren oder Kosten für
die Kontoführung an und es bestehen keinerlei Sperrfristen und
Verpflichtungen für den Kontoinhaber. Dabei gilt es zu beachten, dass
Online-Banken meist die besseren Zinssätze bieten. Wer dem Internet jedoch
nicht traut, der kann aber auch bei einer Filialbank ein entsprechendes
Tagesgeld-Konto eröffnen.
Unter dem Begriff Tagesgeldkonto versteht man ein
verzinstes Bankkonto. Der Kontoinhaber kann täglich über sein Guthaben
verfügen und hat, im Gegensatz zum Sparbuch, keine Kündigungsfristen.
Eindeutige Vorteile von Tagesgeldkonten sind die Verzinsung, die tägliche
Verfügbarkeit des Geldes und die fehlenden Kündigungsfristen. Andersherum
kann sich allerdings für den Kunden als Nachteil herauskristallisieren, dass
die kontoführende Bank den Zinssatz stets und ohne Ankündigung sowohl nach
oben, als natürlich auch nach unten zu ändern in der Lage ist. Normalerweise
sind so genannte Tagesgeldkonten nicht bestimmt für den gemeinen
Zahlungsverkehr. Das bedeutet, dass Lastschriften und Überweisungen auf
fremde Konten demnach nicht möglich sind.
Die Verzinsung von Tagesgeldkonten
Wie normalerweise üblich bezieht sich die Verzinsung von einem
Tagesgeldkonto stets auf das ganze Jahr (per annum lateinisch, p.a.
abgekürzt). Bei der Weise der Auszahlung von Zinsen gibt es Unterschiede. So
zahlen manche Banken monatlich anteilig Zinsen aus oder anteilig
vierteljährlich. Die meisten Banken zahlen die Zinsen für Tagesgeldkonten
allerdings einmal im Jahr aus. Das passiert dann oftmals zum Ende des
Jahres. Praktisch auf der Hand liegen die Vorteile von einer
vierteljährlichen oder monatlichen Verzinsung. Zunächst einmal werden die
Zinsen wieder mitverzinst, was man Zinseszins nennt, und außerdem hat der
Anleger einen eindeutigen Vorteil von der Verfügbarkeit von den Zinsen, die
ausgezahlt wurden. Abweichend von Anlagen mit einer festen Laufzeit hat der
Anleger die ausgezahlten Zinsen direkt nach deren Gutschrift zur freien
Verfügung.
Die Theorie
Die herrschende Lehre vertritt über die Höhe der Verzinsung diese Theorie:
Stets nur an den aktuellen Tag ist die Verzinsung von einem Tagesgeldkonto
gebunden. Also wäre es somit denkbar, dass die Zinsen für Tagesgeld an jedem
neuen Tag von einem Kreditinstitut geändert werden können. Im Allgemeinen
ist der Grundsatz gültig, dass Kapital, das langfristig gebunden ist, höher
verzinst wird als Kapital, das der Anleger nur für eine kurze Zeit angelegt
und gebunden hat. Theoretisch sind die Zinsen für Tagesgeldkonten nach
Tendenz daher diesem Grundsatz folgend eher niedrig. Der Kunde "erkauft"
sich sozusagen den Vorteil der ununterbrochenen Verfügbarkeit seines Geldes
durch verhältnismäßig niedrige Zinsen. Das erklärt sich auch dadurch, dass
die Bank ständig damit rechnen muss, dass der Kunde bei einem Tagesgeldkonto
von eben diesem Konto abzieht. Das kann täglich passieren. Da die Banken mit
dem Geld ihrer Kunden rechnen, wäre diese Situation für die Bank natürlich
relativ ungünstig. Daher wäre es denkbar, dass an einem Geschäftstag gleich
mehrere Kunden ihre Tagesgeldkonten räumen und sich die Bank dann aufgrund
dessen teuer Geld an dem Ende des Geschäftstages besorgen muss, damit sie
ihre Positionen und Aufstellungen glätten kann. Das geht zum Beispiel in dem
sogenannten Interbanken-Verkehr.
Die Praxis
Gar fundamental ist der Unterschied zwischen der oben beschriebenen Theorie
und der tatsächlichen Praxis. Zwar ist die Verzinsung von einem
Tagesgeldkonto auch hier nur an den aktuellen Tag gebunden. Allerdings sind
Geldinstitute in der Praxis jedoch sehr darauf bedacht, die Konditionen
ihrer Zinsen so lange wie möglich konstant zu halten. Wie oben beschrieben
unterliegen Tagesgeldkonten keiner Kündigungsfrist. Daher wäre es für den
Kunden im Falle einer Senkung der Zinsen für sein Tagesgeldkonto ein
Leichtes, sein Guthaben auf ein anderes Tagesgeldkonto bei einer anderen
Bank, die Tagesgeldkonten anbietet, zu transferieren. Einer der
theoretischen Grundsätze ist, dass Kapital, das langfristig gebunden ist,
höher verzinst wird als Kapital, das der Anleger nur für eine kurze Zeit
angelegt und gebunden hat. In der Praxis hat dieser Grundsatz keine
Bedeutung mehr. In der Regel ist die Verzinsung von einem Tagesgeldkonto
klar höher als zum Beispiel die Verzinsung von einem Sparbuch. Die
technische Entwicklung ist dafür zum einen die Ursache. So werden viele
Konten für Tagesgeld einzig als Online-Konto angeboten. So wird eine
Kontoführung per Telefon, Brief oder sogar Besuch von einer Filiale oft
ausgeschlossen. Damit sparen die Banken Kosten für die Verwaltung ein. Diese
Einsparungen können sie in Form von höheren Zinsen an ihre Kunden
weitergeben. Außerdem kann das offensive Marketing sehr vieler Banken und
Kreditinstitute als Ursache für die hohe Verzinsung von Tagesgeldkonten
genannt werden. So versuchen Kreditinstitute neue Kunden zu gewinnen, indem
sie ihnen attraktive Konditionen für Tagesgeld und dann auch andere
Bankprodukte, die für Kunde und Bank rentabel sind, anbieten. Ein Beispiel
dafür sind Fonds.
Die Berechnung von Zinsen
Zwischen zwei Fällen wird unterschieden bei der Kalkulation von
Guthabenzinsen. So kann zum einen der so genannte Effektivzins kalkuliert
werden und zum anderen der so genannte Nominalzins. Häufig wird der
Effektivzins auch als so genannte Rendite bezeichnet. Als Preis für die
temporäre Überlassung von Guthaben, also Geld oder auch Kapital, kann der
Begriff "Zins" definiert werden. Bei der Berechnung von dem Nominalzins wird
der Nominalzinssatz unterstellt. Bei der Berechnung von dem Effektivzins
allerdings findet die Berücksichtigung von dem Effektivzinssatz statt. Aber
wo liegen die Unterschiede zwischen dem Nominalzinssatz und dem
Effektivzinssatz? Der erzielte prozentuale Ertrag ohne den Effekt des
Zinseszinses am Ende eines Anlegerjahres wird als Nominalszinssatz
bezeichnet. Dahingegen beschreibt der Effektivzinssatz den erzielten
prozentualen Ertrag eines Anlegerjahres inklusive Zinseszinseffekt für das
eingesetzte Kapital von Anlegern. Ein rechnerischer Vorgang wird verstanden
als Zinseszinseffekt, bei dem erneut ein Zins auf bereits ausgezahlte und
erneut angelegte Zinsen an den Anleger bezahlt wird. Bei der Berechnung von
Zinsen wird in der Regel als zeitliche Bezugsgröße von dem so genannten
Anlagejahr ausgegangen. Dieses wird bezeichnet mit der Abkürzung p.a., was
lateinisch "per annum", also "pro Jahr" bedeutet. Die beiden nachfolgenden
Gleichungen sollen demonstrieren, wie die Umrechnung eines gegebenen
Effektivzinssatzes auf den entsprechenden Nominalzinssatz und andersherum
geschieht:
Die Verfügbarkeit
Täglich kann über das angelegte Guthaben auf einem Konto für Tagesgeld
verfügt werden. Dabei bezieht sich die "tägliche Verfügbarkeit" allerdings
nicht auf den tatsächlich möglichen Zugriff auf das Geld: So kann über das
Guthaben normalerweise nur durch Überweisung auf ein Referenzkonto verfügt
werden, das vorher definiert werden muss. In der Regel ist es das
Girokonto des Anlegers. Dabei entstehen zwangsläufig
Banklaufzeiten, die sich auf ein eine Zeit zwischen einem bis hin zu drei
Tagen erstrecken, bis das Geld von dem Tagesgeldkonto auf dem Referenzkonto
eingangen und gutgeschrieben ist. Erst, wenn das passiert ist, kann der
Kunde zum Beispiel durch Überweisung auf ein Fremdkonto oder Barabhebung an
Schalter oder Automaten über sein Geld verfügen. Auch Angebote von
Instituten sind hin und wieder anzutreffen, die ihre Tagesgeldkonten mit
Bankkarten ausstatten: Mit dieser Bankkarte kann der Kunde dann auch an
einem Geldautomaten täglich und sofort über das Guthaben verfügen. In diesen
Fällen ist eine Bezahl-Funktion, wie sie bei einer EC-Karte üblich ist, aber
auch hierbei nicht möglich.
Die Kündigungsfristen
Nach Definition gibt es bei Tagesgeldkonten keine Fristen für die Kündigung.
Den Begriff "Tagesgeld" benutzen Institute hin und wieder in Verbindung mit
Waren, die an sich keine Tagesgeldkonten sind. Diese stellen vielmehr eine
Art moderneres Sparbuch dar. So bieten vorwiegend Direktbanken Sparbücher
an, die, so ähnlich wie Tagesgeldkonten, eine hohe Verzinsung anbieten und
über deren eingezahltes Guthaben der Kunde in einem Rahmen, den die Bank
definiert hat, an jedem Tag verfügen kann. Wenn der Kunde über diesen Rahmen
hinaus verfügen möchte, muss er das seinem kontoführenden Institut
normalerweise drei Monate vor der gewünschten Verfügung mitteilen.
Die Nachteile
Ein Nachteil eines Tagesgeldkontos ist, dass es sich bei dieser Form des
Kontos um ein reines Guthabenkonto handelt. Es kann somit keinen negativen
Saldo aufweisen, sprich der Kunde kann keine Schulden damit machen. Um z.B.
über einen Dispositionskredit zu verfügen, muss der Kunde dann sein
Girokonto benutzen.
Die Verfügbarkeit
In der Praxis erweist sich der Fakt als Nachteil, dass die Rücküberweisung
des Geldes auf das genannte Referenzkonto normalerweise von einem bis zu
drei Tagen dauern kann. Dabei sind die Wochenenden nicht berücksichtigt, es
zählen nur die Bankarbeitstage. Erst dann, wenn das Guthaben auf dem
Referenzkonto eingetroffen ist, als welches die Kunden in der Regel ihre
Girokonten nennen, kann darüber via Überweisung oder Barabhebung verfügt
werden. Vor allem dann ist diese Situation problematisch, wenn man sein
ganzes Geld geparkt hat auf einem Tagesgeldkonto. Wenn dann
kurzfristig mehr Geld gebraucht wird, zum Beispiel für eine spontane größere
Anschaffung, können Engpässe in der Liquidität auftreten. Diese lassen sich
jedoch auch beheben, wenn man mit der Kreditkarte bezahlt oder kurzfristig
sein Referenzkonto überzieht.
Die Zinsänderung
Die Tatsache ist in der Theorie von Nachteil, dass die Bank die Möglichkeit
hat, den Zinssatz täglich zu verändern. In der Regel gibt es keine Garantie,
dass ein Zinssatz eine Gültigkeit über einen längeren Zeitraum hat. Hin und
wieder versprechen jedoch Banken möglichen neuen Kunden für eine gewisse
Zeit einen stabilen Zinssatz, dessen Gültigkeit sich meist über drei bis zu
zwölf Monate erstreckt. Das ist eine Möglichkeit für die Banken, neue Kunden
zu gewinnen. Ist die Garantiezusage abgelaufen, dann wird das Guthaben zu
dem Zinssatz, der dann gerade üblich ist, verzinst.
|