Konto Ratgeber
Termingeld als Geldanlage

Bank of Scotland Testsieger

  Die Zinsen orientierten sich am derzeit aktuellen Geldmarktzins

 
Was ist Termingeld?
Sämtliche Geldanlagen, die angelegt werden mit einer zeitlichen Befristung, werden zusammengefasst unter dem Begriff Termingeld. Dabei wird zwischen zwei Arten von Termingeld unterschieden.
 

Das Festgeld
Das Festgeld beinhaltet eine Laufzeit, die fest ist und nicht verändert werden kann. Nach Ende dieser Laufzeit kann das Konto entweder verlängert werden, das wird auch prolongiert genannt, oder an den Kontoinhaber ausgezahlt. Allerdings wird normalerweise bei einer Weiterführung des Festgeldes ein neuer Zinssatz verhandelt. Dieser orientiert sich am derzeit aktuellen Geldmarktzins.

Das Kündigungsgeld
Unter dem Kündigungsgeld versteht man eine Geldanlage, die im Gegensatz zum Festgeld keine feste Laufzeit hat, sondern im Gegenteil eine vereinbarte Kündigungsfrist. Also kann über Geld, welches so angelegt wurde, erst verfügt werden nach Kündigung und nach dem Ablauf der Frist. In der Regel ist der Zinssatz bei dieser Form der Geldanlage nicht fest. Er orientiert sich vielmehr fortwährend am aktuellen Geldmarktzins.

Der Unterschied zum Tagesgeld liegt beim Termingeld darin, dass eine Verfügung über das Geld erst möglich ist, wenn die vereinbarte Laufzeit beendet ist. Mit dem Termingeld kann die Bank besser arbeiten als mit dem Tagesgeld, wenn man sich den direkten Vergleich ansieht. Es ist nämlich so, dass die Bank das Geld einsetzen kann für eine vereinbarte Laufzeit. Dem entgegen steht das Tagesgeld, bei dem der Anleger durch die sofortige Verfügbarkeit sehr viel flexibler ist.

Wenn der Anleger ausnahmsweise doch einmal früher auf sein fest angelegtes Geld zugreifen will oder muss, muss er oftmals nicht nur verzichten auf einen überwiegenden Teil der angefallenen Zinsen, sondern auch an die Bank eine so genannte Strafgebühr zahlen.

Wenn man kurzfristige Engpässe der Liquidität überstehen muss, ist eine Beleihung von dem Termingeld wohl die bessere Variante. Der Verlust der Zinserträge die bereits erworben wurden, wird damit vom Anleger umgangen und auch eine Strafgebühr muss er nicht zahlen, die anfallen würde bei vorzeitiger Auflösung des Termingeldkontos.

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Wissenswertes:
Die Zinsgutschrift erfolgt bei beiden Arten am Fälligkeitstag der Geldanlage. Die meisten Kreditinstitute setzen Mindestbeträge von 5.000 Euro für die Geldanlage in Fest- oder Kündigungsgeldern fest..

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